TING Home

Demokratische Schulen

„Es ist Aufgabe der Schule, die Lernenden bei der Entwicklung ihrer individuellen Persönlichkeit optimal zu unterstützen." (Berliner Rahmenplan Sekundarstufe I)

Demokratische Schulen existieren weltweit, beispielsweise in den USA, Kanada, Israel, Australien, Finnland, Belgien, Japan, Großbritannien und Dänemark. Die Beispiele ihrer bekannteren Vertreter, der Summerhill School in Großbritannien, der Hadera School in Israel oder der Sudbury Valley School in den USA zeigen, dass die freie und demokratische Organisations- und Arbeitsform von Schulen außerordentlich erfolgreich ist.

Weltweit gibt es inzwischen mehr als 30 Schulen dieser Art, in vielen weiteren Staaten existieren Gründungsinitiativen. 2005 fand mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Bundeszentrale für politische Bildung die International Democratic Education Conference in Berlin statt. Durch diese gefördert gibt es derzeit zahlreiche Initiativen für Schulgründungen auch in Deutschland, in Berlin, Hamburg, Leipzig, Dresden, München, Düsseldorf und Lüneburg.

Die Lernkultur an demokratischen Schulen ist gekennzeichnet durch Selbstbestimmung, Selbstorganisation und Eigenverantwortung freier Menschen für ihren Lernprozess, wie auch die demokratische Beteiligung an der Gestaltung des schulischen Umfeldes, in dem dieser Lernprozess stattfindet. Im Zentrum stehen die Schülerinnen und Schüler, die ihre Handlungsfähigkeit und Handlungsmöglichkeiten erweitern wollen. Ihnen werden in einer demokratischen Schule unterschiedliche Formen des Lernens ermöglicht: Das Lernen in Bildungsinstitutionen, das Lernen in kulturellen Institutionen der Stadt, das Lernen im sozialen Umfeld, das Lernen in Betrieben, das und das Lernen im virtuellen Netz sollen gleichwertig nebeneinander stehen und miteinander verknüpft werden.

(auch Material)

 

 

© Copyright 2006 Freie demokratische Schule Berlin e.V, All Rights Reserved.
Vielen Dank für die Webseitengestaltung an BlueCraneMedia.